Holzenkamp zum Vorsitzenden des Kuratoriums wiedergewählt

Berlin, 04.10.2022. Das Kuratorium der Raiffeisen-Stiftung hat Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) als Kuratoriumsvorsitzenden für die Amtsperiode 2022-2027 einstimmig wiedergewählt. „Die Werte Raiffeisens sind heute moderner denn je. Die Raiffeisen-Stiftung gibt mit ihren Förderprojekten entscheidende Impulse dafür, dies einer breiteren Öffentlichkeit bekannter zu machen. Ich freue mich darauf für weitere fünf Jahre die Stiftung dabei zu begleiten“, so der neue und bisherige Vorsitzende des Kuratoriums.

Holzenkamp begrüßte in der konstituierenden Sitzung des Stiftungskuratoriums nach seiner erfolgreichen Wiederwahl drei neue Mitglieder für die jetzt anstehende Amtszeit: Rechtsanwältin Dr. Andrea Althanns; Prof. Dr. habil. Jon Hanf (Hochschule Geisenheim University; Institut für Betriebswirtschaft und Marktforschung; Studienbereichsleiter Weinwirtschaft) und die Präsidentin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Ute Volquardsen. Die neuen Gremienmitglieder freuen sich auf ihre Tätigkeit für die Raiffeisen-Stiftung, um genossenschaftliche Anliegen und genossenschaftliches Unternehmertum im Bildungsbereich und in der Öffentlichkeit zu fördern.

Dem Kuratorium gehören außerdem weiterhin an: Prof. Dr. Reiner Doluschitz (Univerisät Hohenheim; Forschungsstelle für Genossenschaftswesen); Dr. Sebastian Hill (Geschäftsführender Vorstand Oberkircher Winzer eG); Axel Lohse (Vorstandssprecher RAISA eG); stellvertr. Kuratoriumsvorsitzender Siegfried Mehring (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) und Manfred Nüssel (Aufsichtsratvorsitzender BayWa AG).

Den ausscheidenden Mitgliedern Prof. Dr. Hermann Kuhlmann (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Yvonne Zimmermann (Vorstandsvorsitzende der Akademie Deutscher Genossenschaften ADG e.V) dankte Franz-Josef Holzenkamp für ihr erfolgreiches Engagement.

 

Raiffeisen-Stiftung

Zweck der Stiftung ist die Förderung von ländlichen Genossenschaften, insbesondere der im landwirtschaftlichen Bereich tätigen Raiffeisenunternehmen. Gefördert werden Projekte aus den Bereichen Bildung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Forschung und Wissenschaft.

Die Stiftung fokussiert sich vor allem auf Förderprojekte, die die genossenschaftliche Idee mit langfristigem Nutzen für den genossenschaftlichen Bereich und mit nachhaltiger Ausrichtung stärken. Auf diese Weise werden die Wahrnehmung und das Image der Genossenschaften als Gestalter im ländlichen Raum gefördert. Die Stiftung gibt mit ihrer Arbeit Anregungen genossenschaftliche Werte und genossenschaftliches Unternehmertum stärker zu kommunizieren. Ein wesentliches Anliegen ist es dabei, sowohl Nachwuchskräfte im genossenschaftlichen Bereich zu fördern als auch das Interesse am genossenschaftlichen Ehrenamt zu wecken.

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Besuch bei der Raiffeisen-Stiftung

Lena Westerhoff und Hendryk Eggers sind die ersten beiden Stipendiaten, die die Stiftung bisher gefördert hat. Sie erhielten ihre Förderung durch die Raiffeisen-Stiftung für die Teilnahme am Studienkurs der Akademie der Junglandwirte Niedersachsen, in dem junge Landwirtinnen und Landwirte zwölf Monate für die Übernahme eines berufsbezogenen Ehrenamtes weitergebildet werden. Seit Beginn des neuen Studienjahres 22/23 wird der Studiengang von der Raiffeisen-Stiftung unterstützt, um auch dem genossenschaftlichen Ehrenamt etwas größeren Raum zu geben. Durch die Auslobung von zwei Stipendien möchte die Raiffeisen-Stiftung genossenschaftliches Engagement noch stärker fördern.

Lena Westerhoff ist Landwirtschaftsmeisterin und leitet mit ihrem Vater zusammen den eigenen Betrieb mit Schweinehaltung und Ackerbau im Landkreis Vechta. Sie hatte bereits über die Familie Kontakt mit dem genossenschaftlichen Ehrenamt. Hendryk Eggers studiert aktuell Agrarwissenschaften in Osnabrück und möchte später den Betrieb der Familie mit Ackerbau und Pensionspferden übernehmen. Ihm ist ebenfalls persönliches Engagement wichtig, das er sich gut in einer Genossenschaft vorstellen könnte.

Die Geschäftsführerin der Raiffeisen-Stiftung, Marion Danneboom (Foto: in der Mitte), stellte den beiden Stipendiaten die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit vor und diskutierte mit ihnen über die aktuelle Situation in der Agrarwirtschaft. Sie wünschte ihnen viel Erfolg für den Studienkurs und dass sie weiterhin so engagiert bleiben.

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„Gedankenfutter“ macht Mut für Neues

Raiffeisenverband Westfalen-Lippe und Raiffeisen- Stiftung zeigen genossenschaftliche Zukunftswege

Eine genossenschaftliche Kooperation zwischen Westfleisch, Agravis und NABU? Nichts ist unmöglich, wenn Denkverbote fallen und gemeinsam definierte Ziele in den Fokus rücken. „Neu denken und zusammen mehr erreichen für Genossenschaften, ihre Mitglieder und für den ländlichen Raum“, ist die Botschaft, die am Donnerstagabend (18.08.) über 70 Vertreter von Genossenschaften und Kommunen in Westfalen-Lippe vom Gut Havichhorst in Münster mitnahmen. Eingeladen hatten der Raiffeisenverband Westfalen-Lippe (RVWL) und die Raiffeisen -Stiftung zu einem Vortrags- und Diskussionsabend, um „Gedankenfutter“ zu generieren für neue genossenschaftliche Geschäftsmodelle und zukunftsweisende Formen der Zusammenarbeit. „Die Genossenschaften sehen sich in radikal veränderten Märkten völlig neuen Herausforderungen gegenüber und brauchen Strategien, um die Zukunft erfolgreich zu meistern. Gleichzeitig sollten Genossenschaften noch stärker ihre Möglichkeiten nutzen, ländliche Räume zu gestalten“, sagte Friedrich Becker, Aufsichtsratsvorsitzender des RVWL.

Großes Potential, zukunftsfähige Lösungsansätze zu finden und weiterzuentwickeln, attestierte Professor Rainer Kühl Leiter des Instituts für Genossenschaftswesen der Justus-Liebig-Universität Gießen den Raiffeisen-Genossenschaften in seinem Impulsvortrag. „Sie sind als Raiffeisen-Genossenschaften gut aufgestellt und haben in der Vergangenheit schon vieles richtig gemacht“, so Kühl. Jetzt gelte es, die vorhandenen Kapazitäten und die genossenschaftlichen Stärken für Zukunftsstrategien zu nutzen. „Die dezentrale Organisation, die starke Verankerung in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum sind dabei wesentliche Erfolgsfaktoren. Der genossenschaftliche Verbund passt perfekt in eine Zeit, in der Netzwerke immer wichtiger werden“, sagte der Wissenschaftler.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben die ländlichen Genossenschaften? Kühl warnte die Unternehmen vor einem verzehrenden Eskalationswettbewerb. Es gelte viel mehr, gemeinsam zu neuen Ufern aufzubrechen. Das hieße eben nicht nur bekannte Marktnischen stärker zu nutzen, sondern „Genossenschaften verfügen auch über ausgeprägte soziale Kompetenzen im Spannungsfeld von Mitgliedern, Mitarbeitern und Kunden und könnten als Kooperationsmodell gerade im Lebensmittelsektor neue Wege gehen und zum Beispiel Start-Up-Unternehmen der Branche unterstützen“, machte Kühl deutlich. Aber auch als regionale Vernetzungspartner in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge an der Seite der Kommunen könnten Raiffeisen-Genossenschaften ihre zukünftige Rolle finden, denn „Genossenschaften sind regional sehr stark“, so Kühl. „Aber: Niemand hat gesagt, dass es bequem wird!“

Viel Stoff und Gedankenfutter für die Podiumsdiskussion mit Professor Kühl, Dr Christian Degenhardt (Vorstand RVWL), Jan Heinecke (Vorstand AGRAVIS AG), Eva Lisges (NABU NRW) und Carsten Schruck (Vorstand Westfleisch SCE) unter der Leitung von Patrick Liste (Chefredakteur Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben). Die Themen waren vielfältig:

Wie gehen die Genossenschaften als Unternehmen der Ernährungsbranche mit den veränderten Verzehrgewohnheiten der Bevölkerung um? Wie beeinflussen der Klimawandel und die Energiekrise das Geschäft? Könnten gemeinsam neue Produkte entwickelt werden? Auf welche Bereiche könnte das Genossenschaftsmodell übertragen werden?

In einer lebhaft geführten Diskussion, an der sich das fachkundige Publikum aktiv beteiligte, wurden bereits im Aufbau befindliche Zukunftsstrategie aus den Genossenschaften geschildert, aber auch welche Herausforderungen oder Probleme damit teilweise verbunden seien, zum Beispiel beim Thema Fleischersatzprodukte. Wenngleich es zum Teil kontrovers zuging, in einem waren sich jedoch alle einig: „Wir müssen viel mehr miteinander sprechen“.

Klar wurde im Podiumsgespräch, dass auch im Bereich von Umwelt- und Naturschutz genossenschaftliche Aktivitäten schon konkret denkbar sind. Wie nach niederländischem Vorbild eine genossenschaftliche Kooperation für die Umsetzung von Agrarumweltmaßnahmen und Vertragsnaturschutz und weniger Bürokratie sorgen könnte, schilderte Dr. Degenhardt. Der Raiffeisenmarkt der Zukunft könnte im ländlichen Raum zum Dreh- und Angelpunkt werden zum Beispiel mit Produkten von Direktvermarktern im Regal und dem Service einer Poststation.

Das Kerngeschäft der Raiffeisen-Genossenschaften dürfe dennoch nicht aus dem Blick geraten, wurde aus den Diskussionsbeiträgen deutlich. Gleichzeitig sei es angezeigt, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden und auch unbequeme Themen aktiv anzufassen, um neue Geschäftsfelder zu entdecken oder aktiv neue Genossenschaften zu gründen.

„Wir sollten uns gemeinsam den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen stellen“, resümierten Heinecke und Schruck. „Das heißt auch, dass wir alte Pfründe aufgeben und neue Denkmuster zulassen müssen, um zusammen als Genossenschaften mehr zu erreichen für unsere Mitglieder und einen lebenswerten ländlichen Raum.“

Das Publikum zeigte sich mit der Diskussionsrunde und den Ergebnissen zufrieden. Die Raiffeisen-Stiftung, die die Veranstaltung initiiert hat, sieht sie als Auftakt für eine Veranstaltungsreihe und plant mit anderen genossenschaftlichen Kooperationspartnern und Unterstützern ähnliche Veranstaltungen in weiteren Regionen Deutschlands.

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Genossenschaftliche Spendenaktion: Positives Fazit bei den geförderten Projekten!

Mitte Juli 2021 wurden das Ahrtal und weitere Gebiete im Westen Deutschlands von einer Flutwelle bis dahin nicht erlebten Ausmaßes heimgesucht. Das Leid vor Ort ist bis heute deutlich spürbar, wenngleich durch die größte Spendenaktion, die es bisher in unserem Land gab, viel Unterstützung geleistet werden konnte. Auch der Deutsche Raiffeisenverband (DRV), der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) und der Genossenschaftsverband- Verband der Regionen e.V hatten damals zu einer Spendenaktion aufgerufen. Dabei kamen neben einer halben Million Euro für betroffene Mitarbeitende in Genossenschaften auch über 120. 000 Euro zur Unterstützung von zwei Projekten vor Ort zusammen: Zum einen wurde das Zirkuszelt der Johanniter (JUH) in Dernau und zum anderen die Errichtung einer Mobilraumanlage der Tagesförderstätte der Caritas Werkstätten in Bad Neuenahr-Ahrweiler (TAF) gefördert.

Wie die JUH berichtet, habe das Zirkuszelt von Beginn an positive Auswirkungen auf die betroffenen Menschen vor Ort gehabt. Zuerst standen die Kinder und Verarbeitung ihres Fluttraumas mit Hilfe von Fachpersonal im Fokus. Mittlerweile wird das Zelt von der gesamten Region Mittelahr genutzt, u.a. als Kinder- und Jugendtreff, im Rahmen der Ferienbetreuung oder aber als Veranstaltungs- und Versammlungsort für Menschen aus Dernau, Rech und Mayschoß: Herbstferienaktion für die Kinder fanden genauso statt wie Vereinsversammlungen oder Aktivitäten zur Adventszeit. Das Zirkuszelt hat sich also zu einem wahren Orts-Mittelpunkt entwickelt. Und hat gleichzeitig Impulse für weitere Initiativen gegeben: Das Gelände wurde zum Johanniter „AHRreal“ erweitert. Hier befindet sich nun auch das Fluthilfe-Büro der JUH, wo Betroffene Einzelfallhilfen und Antragsunterstützung erhalten. Außerdem gibt es einen Soccer-Court und das JUHgendzimmer und auch die Wiederaufbaugesellschaft „Zukunft Mittelahr“ hat sich auf dem Gelände angesiedelt. Und die Redaktion von „FOCUS Online“ nutzt bei Bedarf einen Container als Redaktionsbüro auf dem Gelände. „Dass unser Zelt-Vorhaben, das wir dank Ihrer, der Unterstützung der Raiffeisen-Stiftung, so umsetzen konnten, den Menschen vor Ort noch immer und voraussichtlich noch längere Zeit unterstützen wird, zeigt, wie sinnvoll Ihr und unser Engagement war und ist“ schreibt die JUH an die Raiffeisen-Stiftung. Der Vorstand und die Geschäftsführung der Stiftung freuen sich über diese positive Entwicklung in Dernau, die nur mit der Spendenbereitschaft vieler genossenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie genossenschaftlicher Unternehmen möglich gewesen ist!

Das zweite Projekt betrifft die Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderung, die bis zur Flutkatastrophe von den Caritas Werkstätten in Sinzig betrieben wurde. Das eintretende Wasser beschädigte die Einrichtung so schwer, dass sie nicht mehr genutzt werden konnte. Zwar ist mit dem Wiederaufbau der Tagesförderstätte am Standort Sinzig Ende 2021 begonnen worden. Doch für die Zeit bis zum Wiedereinzug wurde am Interimsstandort in Bad Neuenahr mehr Platz benötigt. Die Raiffeisen-Stiftung unterstützte deshalb mit den Mitteln aus der Spendenaktion eine Mobilraumanlage und dafür notwendige Maßnahmen Schaffung von zur Barrierefreiheit: Auf rund 200 Quadratmetern wurden mittlerweile mit viel Liebe zum Detail Gruppenräume und Ruheplätze hergerichtet. Neben den Innenräumen steht den Besuchern der Tagesförderstätte ein kleiner Außenbereich zur Verfügung, der für verschiedene Aktivitäten genutzt wird. „Wir haben uns gut eingelebt und fühlen uns wohl“, so freut sich die TAF-Leiterin Anna Keiman-Winterer über die Spende der Raiffeisen-Stiftung. „Die Mobilraum-Anlage ist ein Mehrwert, denn in den neuen Räumlichkeiten können wir frei agieren und den TAF-Besuchern eine differenzierte und gezielte Tagesförderung anbieten.“

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Genossenschaftliche Spendenaktion abgeschlossen

Die Spendenaktion, die im Juli 2021 für Mitarbeitende von Genossenschaften, die von der Flutkatastrophe betroffen sind, ins Leben gerufen wurde, ist erfolgreich abgeschlossen worden. Insgesamt 520.000 Euro von über 420 Spenderinnen und Spendern waren zusammengekommen. Das Geld wurde gestaffelt nach dem Grad der Betroffenheit an 174 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Genossenschaften ausgezahlt. Zu den Spendenempfängern zählten Beschäftigte von Agrargenossenschaften ebenso wie von genossenschaftlichen Winzervereinigungen oder Volks- und Raiffeisenbanken in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

„Wir haben viele Dankesscheiben von Spendenempfängern erhalten, die von der genossenschaftlichen Unterstützung stark beeindruckt waren. Mit dieser Geste der Solidarität konnten wir etwas Hoffnung in der für die Menschen sehr schweren Zeit vermitteln“, erläutert Dr. Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV).

Initiiert wurde die Aktion „Unwetterkatastrophe 2021 – Genossenschaften helfen“ vom Deutschen Raiffeisenverband, dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband und dem Genossenschaftsverband – Verband der Regionen. Die Raiffeisen-Stiftung hatte die Organisation übernommen. Neben dieser finanziellen Unterstützung engagieren sich Genossenschaften nach wie vor in den Hochwassergebieten mit Know-how und Ausrüstung.

Auch eine weitere genossenschaftliche Hilfsaktion ist erfolgreich angelaufen: Hier waren zusätzliche Spenden in Höhe von 117.000 Euro zusammengekommen, mit denen besondere Projekte in den Hochwassergebieten gefördert werden. Den Anfang machte ein vom Johanniter-Regionalverband Mittelrhein aufgebautes Zirkus-Projekt im Ahrtal: Insbesondere Kindern und Jugendlichen wird seit Anfang Oktober mit Sport- und Spielangeboten sowie begleitender psychologischer Betreuung geholfen, die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten. Als zweites Projekt soll eine gemeinnützige Einrichtung für Menschen mit Behinderung im besonders betroffenen Ahrtal dabei unterstützt werden, schnellstmöglich die vollständige Barrierefreiheit der Einrichtung im neuen Gebäude herzustellen, nachdem das bisher genutzte der Flut zum Opfer gefallen war.

 

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IGW in Berlin: Raiffeisen auf dem ErlebnisBauernhof

Die Raiffeisen-Stiftung fördert wieder den Auftritt der Raiffeisen-Genossenschaften bei der Internationalen Grünen Woche vom 17. bis 26. Januar 2020 in Berlin. Unter dem Motto „Wir sind im grünen Bereich – Das WIR ist unsere Stärke!“ erhalten die Messebesucher auf dem Stand des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V. (DRV) interaktiv spannende Informationen über die genossenschaftliche Welt.

„Wir managen das Land wirtschaftlich!“ – unter dieser Überschrift informiert die genossenschaftliche Warenwirtschaft über Stand und Perspektiven der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Am Beispiel der satelliten- und sensorgesteuerten Düngung erleben die Besucher, wie weit die Digitalisierung auf dem Feld vorangeschritten ist und dass das Smartphone zu den wichtigsten Arbeitsgeräten des Landwirts zählt. Der Messestand zeigt auch, was sonst unsichtbar ist: Einen Sentinel-2-Satelliten aus dem Copernicus-Programm, der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. zur Verfügung gestellt wird.

„Wir sind die Milch-Macher!“ – so präsentiert sich die genossenschaftliche Molkereiwirtschaft und stellt den Rohstoff Milch und dessen Bedeutung für gesunde Ernährung in den Mittelpunkt. Die Messebesucher erfahren nicht nur Allerlei rund um die genossenschaftliche Milchwirtschaft und innovative Milchprodukte, sondern können auf einem Fitnessfahrrad ihre Konstitution testen und attraktive Preise „erstrampeln“. Ein Memoryspiel mit Motiven aus Milchviehhaltung und Molkereiwirtschaft bieten Jung und Alt die Möglichkeit, ihr Erinnerungsvermögen unter Beweis zu stellen.

„Wir transportieren Tierschutz!“ – das ist der dritte Schwerpunkt des DRV-Messestandes 2020. Im begehbaren Tiertransporter erleben die Besucher einen Perspektivwechsel und erfahren alles über die umfangreichen Anforderungen, Regeln und Voraussetzungen des tiergerechten Transports. Mit Hilfe von Videos gewinnen sie realitätsnahe Eindrücke davon, wie sich Schweine und Kälber während der Fahrt verhalten. „Welche Voraussetzungen sind bei Tiertransporten zu erfüllen?“, „Wie und wie lange werden Tiere befördert?“, „Wieviel Platz haben die Tiere?“ und „Wer kontrolliert die Transporte?“ – alle drängenden Fragen der Verbraucher werden vom DRV-Team beantwortet.

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Stifterverband: Tätigkeitsbericht 2017/18

Der Stifterverband hat anlässlich seiner Jahresversammlung am 24. Mai 2018 in Berlin seinen Jahresbericht 2017/18 vorgelegt. Die Raiffeisen-Stiftung ist Mitglied im Stifterverband. Er ist die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen, die in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation berät, vernetzt und fördert. (mehr …)

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Aktuelles

Förderprojekte auf der Internationalen Grünen Woche 2018

Foto: Empfang auf dem Messestand des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V.

Die Raiffeisen-Stiftung hat auf der Internationalen Grünen Woche 2018 in Berlin erneut den Messeaufritt der ländlichen Genossenschaften finanziell gefördert.

Zehntausende Besucher konnten sich am Stand des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V. über die Vielfalt der Genossenschaften im ländlichen Bereich informieren und die genossenschaftliche Produktvielfalt der Milch genießen. Unter der Überschrift „Wir sind im grünen Bereich – das WIR ist unsere Stärke“ fand ein intensiver Meinungsaustausch mit Politikern, Journalisten und Verbrauchern statt. Interaktiv konnten die Besucher erstmals alle im DRV vertretenen Sparten auf dem Stand erleben.

Sehen Sie hier auch unseren Film über den Messestand auf der Internationalen Grünen Woche 2018.

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Kuratorium in neuer personeller Zusammensetzung

Foto: Kuratorium und Vorstand der Raiffeisen-Stiftung (nicht im Bild: Prof. Dr. Reiner Doluschitz und Yvonne Zimmermann)

 

Das Kuratorium der Raiffeisen-Stiftung hat heute Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Amtsperiode 2018 bis 2023 gewählt. „Ich freue mich sehr auf die Arbeit in der Raiffeisen-Stiftung. Mir ist wichtig, die Idee Friedrich Wilhelm Raiffeisens durch unsere Förderprojekte in die Moderne zu transportieren und einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Dabei erhalten die Initiativen weiteren Schwung durch das Raiffeisen-Jubiläumsjahr 2018“, so Holzenkamp. Der bisherige Vorsitzende, DRV-Ehrenpräsident Manfred Nüssel, bringt seine Erfahrungen weiterhin als Mitglied des Gremiums ein.

Neu im Kuratorium sind auch Yvonne Zimmermann, Vorstandsvorsitzende der Akademie Deutscher Genossenschaften ADG, und Axel Lohse, Vorstandssprecher der Stader Saatzucht eG. Yvonne Zimmermann: „Die Raiffeisen-Stiftung schafft Aufmerksamkeit für die genossenschaftliche Idee der Selbsthilfe. Mir liegt am Herzen, in der Bildungsarbeit Eigenini-tiative und Handlungskompetenz junger Menschen zu fördern“. Axel Lohse schätzt an der Raiffeisen-Stiftung, dass sie genossenschaftliches Engagement in den Unternehmen würdigt und auszeichnet. „Das motiviert unsere Mitarbeiter. Die geförderten Initiativen sind Vorbild für andere Genossenschaften. Sie bieten Anreiz, kreativ zu werden und unkonventionelle Projekte zu entwickeln“, betont Lohse.

Weitere Mitglieder des Kuratoriums sind als Stellvertretender Vorsitzender Siegfried Mehring, Mitglied des Vorstandes des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen, Prof. Dr. Reiner Doluschitz, Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Hohenheim und Prof. Dr. Hermann Kuhlmann, Sachverständiger für die Bereiche Landwirtschaft, Acker- und Pflanzenzucht.

Den ausscheidenden Mitgliedern, Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Hagedorn, Fachgebiet Ressourcenökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Dr. Maximilian Lehmer und Reinhard Stieglitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Raiffeisen Waren GmbH, danken Vorstand und Kuratorium der Raiffeisen-Stiftung herzlich für ihr langjähriges und erfolgreiches Engagement.

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