Als Stiftung, die im Bildungsbereich des Genossenschaftswesens tätig ist, möchte die Raiffeisen-Stiftung zukünftig noch stärker das Genossenschaftswesen und Genossenschaftsrecht in der akademischen Lehre vermitteln.
So fand auf Initiative der Stiftung eine Vorlesung zu diesem Themenkreis von Guido Seedler, Jurist und Agrarökonom beim Deutschen Raiffeisenverband e.V. (DRV) , an der Europa-Universität VIADRINA in Frankfurt/Oder statt. Auf Einladung des Lehrstuhlinhabers u.a. für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Nachhaltigkeit, Prof. Dr. Jan-Erik Schirmer, brachte Seedler Jura-Studierenden die genossenschaftliche Unternehmensform und das Genossenschaftsrecht näher.
Er zeigte dabei auf, dass die Genossenschaftsidee und die Rechtsform der eG auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Im Gegenteil: Seedler zeigte anschaulich, wie Genossenschaften einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Gesellschaft und Volkswirtschaft leisten können.
Durch die breite Streuung des Eigentums, das Prinzip der Mitgliederförderung sowie demokratische Entscheidungsstrukturen verbinden Genossenschaften wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung. Gerade in Zeiten großer wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen bieten sie Antworten auf die Frage, wie nachhaltiges Wirtschaften gelingen kann.
Es war spannend zu erleben, welchen Blick junge Studierende generell auf Genossenschaften haben: Selbsthilfe, Selbstverwaltung, Selbstverantwortung – die drei zentralen Punkte, die Genossenschaften
unter der Überschrift „Was einer nicht schafft, schaffen Viele“ ausmachen – sind Themen, die heutige, jüngere Generationen mehr denn je beschäftigen. Bildrechte: Raiffeisen-Stiftung (Copyright)
